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Hinter den Spiegel geschaut.

Im Ausstellungshaus des großartigen Künstlers Daniel Spoerri finde ich mich in einem Raum der, an allen vier Wänden und mitten drinnen, verwinkelte und mit seltsamsten Hausrat beklebte Spiegel birgt.

 

Darunter sind zwei, die anders auf mich wirken. Ich werde stutzig und bevor ich ahne, was mich irritiert, schaue ich hinter den Spiegel. Genauso wie ein Kätzchen, das nicht weiß, wo das Tier ist, das es im Spiegel sieht.

 

An der Rückwand einer Glasplatte sind die gleichen Dinge wie vorne spiegelverkehrt aufgeklebt. Sie erscheinen wie ein Spiegelbild. Ich schmunzle. Die Installation heißt »Fake Mirror«.

 

Was ich wahrnehme, für wahr nehme und was es ist, ist nicht immer dasselbe.